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Muttertag 2013

Muttertag: Gutes Ergebnis für Blumengroßhandel

Mehr Menge bei stagnierendem Preisniveau

Ungeachtet einiger politischer und gesellschaftlicher Strömungen, die den Muttertag eher als unzeitgemäß betrachten und diesen Ehrentag der Mutter aus dem Kalender streichen möchten, spricht das Ergebnis im Blumenhandel eine völlig andere Sprache. Offensichtlich findet es die überwiegende Mehrheit der Menschen in unserem Land angebracht, ihrer Mutter traditionell am zweiten Sonntag im Mai mit einem Blumenstrauß Dank und Anerkennung zu zollen.

 

Historie BGI

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Der Verband des Deutschen Blumen-Groß- und Importhandels e.V. wurde am  3. Juli 1965 gegründet.

Seit dem gab es folgende Präsidenten im BGI:

1965 bis 1967    Fritz Döttling
1967 bis 1975    Alfred Hopmeier
1975 bis 1977    Karl Jacob Heinrich Peters
1977 bis 1978    Eberhard Gumz
1978 bis 1991    Hans Georg Dünnebacke
1991 bis 1999    Romano Semeria
1999 bis 2008    Gerhard Klümpen
2008 bis heute   Jan Roelofs

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(Jan Roelofs, Präsident BGI)

In der letzten Delegiertenversammlung vom 12. Juni 2010 wurde Jan Roelofs für zwei weitere Jahre zum Präsidenten gewählt.

 

Historie Blumen

 Schon vor 7.000 Jahren gab es eine Blumenbindekunst, die aus der Hochkultur der Sumerer überliefert wurde.

Doch wurden schon vor 50.000 Jahren den Urmenschen Blumenkränze, im Gebiet des heutigen Kurdistans, als Grabbeigabe mitgegeben. Dies konnte aufgrund der Analyse des Blütenstaubs in den Gräbern festgestellt werden.

Auf deutschem Boden konnte eine Blumenbindekunst zum ersten Mal 300 v. Chr. nachgewiesen werden. (Blumenbindesarkophag in Trier)
Dass Blumen unter Lebenden als Geschenk dienten, wurde bereits im alten Ägypten nachgewiesen. Der Überreichende wünschte damit dem Beschenkten das ewige Leben.

Dass in Deutschland die Blumen einen immer stärkeren Einfluss auf das Leben und die Kultur der Bevölkerung nahmen, lässt sich aus den Marien- und Minnekulten ableiten, die ohne Blumen nicht denkbar gewesen wären.

Mit Anbruch des Industriezeitalters kam es in der Blumenbindekunst zu einer einschneidenden Entwicklung. Während bis zu diesem Zeitpunkt die Blumenbinderei und die Produktion hauptsächlich in einer Hand waren, entstanden aufgrund des Verdrängens der Produktionsbetriebe aus den Städten zwei unabhängige Betriebsformen. Es bildeten sich zum einen, die Gartenbaubetriebe auf dem Lande und zum anderen, die selbständigen Floristen in den Städten.

Damit kam es zu den auch heute noch gültigen Berufssparten, nämlich der des Produzenten, des Großhändlers und des Einzelhandelsfloristen.

Mit Zunahme der internationalen Handelsverflechtungen verlagerte sich allerdings der Großteil der Blumenproduktion in andere Länder.

Deutschland ist jedoch mit Abstand das wichtigste Blumen-Verbraucherland der Welt und hat einen jährlichen Schnittblumen-Verbrauch von ca. 3,4 Mrd. Euro.

Dabei ist hervorzuheben, dass Blumen schon lange keine Produkte mehr sind, die ein Gärtner mit grüner Schürze und schwarzem Fingernagel gemütlich züchtet, erntet und verkauft. Blumen sind internationaler Herkunft, werden mit intensiven Anbaumethoden erzeugt und gelangen über effiziente logistische Systeme in den Fachhandel und zum Verbraucher.
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